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* 1966 in Frankfurt am Main. Lebt und arbeitet in Thalbürgel/Thüringen. 1991-1993 Modedesign in Paris sowie Gestaltung mehrerer Kollektionen. 1994 Studienreise sowie Textilproduktion in Marokko. 1995 Studienreise nach New York und Los Angeles. 1996 künstlerische Gestaltung „Vicious Circle“ Athen. Seit 1997 Ausstellungen u.a. 1997 in Verbier Schweiz „Festival und Academy“; 1998 Museumsufer Frankfurt/Main; 1999 Verbier/Schweiz. 2000 Entstehung erster Geldbilder mit entwerteter DM der Deutschen Bundesbank. Erschaffung des Bildes „Der Sieger“ für Jan Ullrich nach seinem Olympiasieg. Gemeinsames Bild mit der Rockband Rosa für die Gestaltung der CD Rosazeiten. 2001 Künstlerische Gestaltung für „Jena bewegt weil Jenaer bewegen“. 2001 Ausstellung mit Geldbildern zum Thema Euro in Jena, Bürgel, Hermsdorf, Stadtroda und Eisenberg. Weitere Ausstellungen: u.a. in Jena, Arnsberg, in den Felsendomen Rabenstein in Chemnitz. 2004 Ausstellung im Fernsehstudio „Hier ab vier“ im MDR.
„Immanuel Kraus wurde zum Künstler, nachdem er das Leben und die Welt kennen gelernt hat. Ein Mann wie ein Baum, wie das Material, aus dem er seine Kunstwerke schafft. Nach fundierter handwerklicher und betriebswirtschaftlicher Ausbildung und nach erfolgreicher kreativer selbstständiger Geschäftsfähigkeit fand er relativ spät seinen Weg als Künstler. Intensiv farbige Ölgemälde entstehen schon seit Jahren. Die großen Skulpturen jedoch spiegeln am intensivsten das wider, was er als Künstler spürt, fühlt und nun sehr authentisch und mit ungestümer Leidenschaft zum Ausdruck bringt. Der Werkstoff, mit dem Immanuel Kraus arbeitet, ist das Holz gestorbener Bäume. Er verleiht ihnen neues Leben. Für das weite Feld seiner skulpturalen Experimentierfreude nimmt er die Stämme, die ihm die benachbarte Natur bietet…“ (Bernd Weise). Eine neue künstlerische Herausforderung fand Immanuel Kraus in der Schaffung von Bronzeplastiken. Im Gegensatz zu den kraftvollen mächtigen Holzskulpturen sind diese grazil und haben weiche fließende Formen. Und auch für diese Plastiken gilt, wie Bernd Weise schrieb: „… Kraus folgt in seiner Kunst sehr authentisch seinem eigenen Drang nach autonomer ausdrucksvoller Entfaltung. Er nutzt sein imaginäres Museum, die im Hirn gespeicherten Informationen über Dinge, die ihn begeistern und er schafft Neues. Dabei abstrahiert er seine Werke vom erkennbaren Gegenstand und er gliedert die neu gewonnenen Formen zu freien, meist jedoch die Gegenständlichkeit nicht aufgebenden Kompositionen. Ihm gelingt es dabei, Abstraktion und geheimnisvolle Inhalte in eine ihm eigene Formensprache zu wandeln.“
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