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Edmund Florian Golawski (* 1948 in Gleiwitz/Polen) war in seiner Heimat einer der erfolgreichsten Jungfilmer. Er wurde 1978 mit dem Grand Prix der Jungfilmer in Polen und 1979 in Österreich ausgezeichnet. In den Jahren 1976 bis 1981 nahm er an Filmfestivals in Polen, der DDR und Österreich teil.
Um der Freiheit des Denkens Willen, brach er mit dem damals herrschenden starren, kommunistischen System in Polen und übersiedelte 1981 nach Deutschland. Seitdem sind seine Schaffensbereiche Eisenskulpturen, Grafik, Malerei und Design. Der Künstler arbeitet heute unter dem Pseudonym GOLA.
Die Arbeiten von Edmund Florian Golawski allegorisieren Vergegenständlichung des Zwischenmenschlichen. Eine zentrale Thematik Golawskis ist die des Männlichen und Weiblichen, die sich simultan in Beziehungen begeben und in schmerzhaften Prozessen voneinander abwenden oder in Liebe zuwenden. Beide mit gleicher Verletzung - ihre Schattenrissfiguren verschieben sich.
Der Künstler fertigt die Skulpturen, indem er seine abstrahierten, formreduzierten Grafiken in Eisen umsetzt. Er integriert die Menschen als vergänglichen Teil der Umwelt, wobei er die Figuren nur noch umreißt und den Innenraum freilässt. Seine Plastiken sind dreidimensional und nahezu lebensgroß, in fließenden Bewegungen gestaltet.
Neu hinzugekommen in seinem Werk ist die Computergrafik, mit der er einen neuen künstlerischen Aussagebereich sich eröffnet.
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